Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Benutzerspezifische Werkzeuge

Sektionen
Hüfte
Sie sind hier: Startseite / Die Klinik / Behandlungsspektrum / Hüfte

Hüfte

Degenerative Erkrankungen an der Hüfte

Das Hüftgelenk stellt ebenso wie jedes andere Gelenk im menschlichen Körper einen empfindlichen Mechanismus dar, dessen reibungsloses Funktionieren die Unversehrtheit aller an seinem Aufbau beteiligten Gewebe voraussetzt. Gelenkknorpel, Knochen, Gelenkkapsel, die Gelenkinnenhaut, die Gelenkflüssigkeit und die zugehörigen Nerven und Blutgefäße sowie die Muskulatur müssen gesund und leistungsfähig sein.

Eine erworbene oder angeborene Unterbrechung dieser funktionellen Kette führt fast zwangsläufig zur Erkrankung der Hüftgelenke. Eine typische Folgeerkrankung, die sich nach vorangegangenen Schädigungen am Knorpel des Hüftgelenkes einstellen kann, nennt man Coxarthrose. Sie ist charakterisiert durch die Zerstörung des Gelenkknorpels und die Veränderung der Gelenkinnenhaut.

Für die Therapie dieser Erkrankung stehen uns viele gelenkerhaltende und gelenkersetzende Therapieverfahren zur Verfügung. Exemplarisch genannt seien hier die Hüftgelenksarthroskopie bei Weichteildefekten und kleineren knöchernen Anbauten, die gelenknahen Umstellungsosteotomien bei angeborenen Fehlbildungen und nicht zuletzt das Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks bei fortgeschrittener Hüftarthrose ("Endoprothese").

 

Weiterführende Informationen zu unseren einzelnen Sprechstunden finden Sie hier >>

 

Unfallbedingte Verletzungen an der Hüfte

Da das Hüftgelenk aus zwei knöchernen Bestandteilen, der Hüftgelenkspfanne als Teil des Beckens auf der einen und dem Schenkelhals als Teil des Oberschenkelknochens auf der anderen Seite, besteht, unterscheidet man verschiedene Brüche am Hüftgelenk.

Brüche der Hüftgelenkspfanne (Azetabulum) entstehen häufig durch eine starke Krafteinwirkung wie sie zum Beispiel bei Verkehrsunfällen auftritt. Da es sich hierbei um Gelenkbrüche handelt, muss das Ziel der Behandlung die stufenfreie Wiederherstellung der Hüftpfanne sein, um einem sich später ausbildenden Knorpelschaden (Arthrose) des Gelenkes vorzubeugen. Die Uniklinik Köln besitzt als Zentrum der Schwerstverletztenversorgung die notwendige Erfahrung, um diese komplizierten Brüche kompetent zu behandeln. Uns hilft dabei ein 3D-Bildwandler, der uns während der Operation eine Navigation, das heißt eine sichere Platzierung von Schrauben und Platten und zusätzlich eine Überprüfung der stufenfreien Wiederherstellung der Gelenkfläche erlaubt, sodass die Operation erst beendet wird, wenn das für den Patienten bestmögliche Behandlungsergebnis erzielt wurde.

Der Bruch des hüftgelenksnahen Oberschenkels ist hingegen einer der häufigsten Brüche des Menschen überhaupt. Durch geringe Energie verursachte Schenkelhalsbrüche kommen vorwiegend beim älteren Menschen mit osteoporotischem Knochen vor. Ziel der Behandlung muss zur Vermeidung einer nachhaltigen Schädigung der älteren Patienten die Erhaltung der Mobilität sein. Hierfür stehen an unserer Klinik alle gängigen Therapieverfahren zur Verfügung, sowohl die knochenerhaltende Bruchstabilisierung als auch das Einsetzen von Endoprothesen als Hüftgelenkersatz.