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Kinder

Angeborene Fehlbildungen

Es gibt Kinder, die schon mit einer Fehlbildung zur Welt kommen. Um bei diesen Kindern Folgeschäden zu minimieren, ist ein frühes Erkennen notwendig. In unserer  kinderorthopädischen Sprechstunde können angeborene Fehlstellungen (z.B. Tibiale Hemimelie, Fibuläre Hemimelie, PFFD) schnell diagnostiziert und die Behandlung, auch in Zusammenarbeit mit interdisziplinären Fachgruppen, geplant werden. Um eine unzureichende Ausbildung der knöchernen Pfanne der Hüfte (Hüftdysplasie) zu erkennen, werden alle Kinder in den Routineuntersuchungen nach der Geburt einer Ultraschalluntersuchung unterzogen. Bei manchen Kindern ist die Verknöcherung des knorpelig angelegten Pfannendaches noch nicht weit genug fortgeschritten, sodass es durch diese Mangelanlage später zu einem vorzeitigen Verschleiß der Hüfte oder zu einer Verrenkung kommen kann. Sollte diese Fehlbildung bei einem Kind vorliegen, wird zur Behandlung eine Schiene verordnet, in Ausnahmefällen muss für einige Wochen ein Gips angelegt werden. Bei einigen älteren Kinder werden die Hüftpositionen operativ verbessert.

Auch am Fuß kann es zu angeborenen Deformitäten kommen. Beispiele hierfür sind der Klumpfuß oder der kongenitale Talus verticalis. Hierbei handelt es sich um dreidimensionale Deformitäten, die man mit der Ponseti-Methode (Klumpfuß) oder mit der Dobbs-Methode (Kongenitaler Talus verticalis) bereits ab den ersten Lebenstagen ausgezeichnet behandeln kann.

Weiterführende Informationen zu unseren einzelnen Sprechstunden finden Sie hier >>


Unfallbedingte Verletzungen

Kinder ziehen sich relativ häufig Verletzungen zum Beispiel beim Spielen zu. So werden etwa 0,5 Prozent aller Kinder pro Jahr wegen eines Knochenbruches stationär behandelt. Am häufigsten handelt es sich dabei um Brüche der Speiche, der Hand oder des Ellbogens. Da Kinder an den Knochen noch in der sogenannten Wachstumszone wachsen, ist bei Brüchen in dieser Zone zur Vermeidung von Folgeschäden meist eine exakte Einrichtung notwendig. Auf der anderen Seite können Kinder Knochenbrüche, die außerhalb der Wachstumszone liegen, besser ausgleichen als Erwachsene, sodass dabei oft eine konservative Therapie reicht.

Als Klinik der Maximalversorgung sind wir mit dem gesamten Spektrum kindlicher Knochenbrüche vertraut und können kompetent sowohl die konservative als auch die operative Bruchbehandlung durchführen. Das Behandlungskonzept wird dabei eng mit den Eltern der Kinder abgestimmt. Ziel ist es, eine Bruchstabilisierung durchzuführen, welche das Längenwachstum des Knochens nicht beeinträchtigt und frühzeitig eine Belastung erlaubt, die Anzahl von Folge-Eingriffen auf ein Minimum reduziert und den Kindern eine frühzeitige Rückkehr nach Hause und in die Schule oder den Kindergarten ermöglicht.

Um den komplexen Anforderungen unserer kleinen Patienten gerecht zu werden und eine optimale Therapie zu ermöglichen, gibt es eine eigene kindertraumtologische Sprechstunde, die mittwochs von 12 bis 16 Uhr unter der Leitung von Dr. Gregor Stein stattfindet.

Unsere Klinik besitzt darüber hinaus eine eigene Kinderstation mit entsprechend spezialisierten Pflegekräften, um den speziellen Anforderungen unserer kleinen Patienten und denen ihrer Eltern gerecht zu werden. Durch die Kooperation mit unserer Kinderklinik und der Kinder-Intensivstation ist die Versorgung auch schwieriger gesundheitlicher Probleme bei unseren kleinen Patienten jederzeit gewährleistet.

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