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Wirbelsäule

Die Behandlung sämtlicher unfall- und verschleißbedingter Verletzungen oder Erkrankungen der Wirbelsäule stellt einen Schwerpunkt unserer Klinik dar. Im Folgenden finden Sie eine Aufstellung der einzelnen Krankheitsbilder.

Verschleißbedingte Wirbelsäulenerkrankungen

Als Stützgerüst des menschlichen Körpers spielt die Wirbelsäule in vielen Situationen des Alltags eine zentrale Rolle. Erkrankungen der Wirbelsäule führen häufig zu Rückenschmerzen, die für den betroffenen Patienten sehr belastend sind. Das Spektrum der Erkrankungen ist dabei sehr breit und beinhaltet neben Bandscheibenvorfällen auch altersbedingte Einbrüche der Wirbelkörper und weitere Alterserscheinungen an der Wirbelsäule wie die Osteochondrose oder eine Einengung der Nervenabgänge aus dem Spinalkanal. Die konservative und operative Behandlung solcher Erkrankungen erfordert ein hohes Maß an Erfahrung.

An unserer Klinik stellt die Versorgung von Wirbelsäulenerkrankungen traditionell einen Schwerpunkt dar. Neben der konservativen Therapie, die meist aus einer Kombination von physiotherapeutischen Maßnahmen und Infiltrationsbehandlungen besteht, führen wir das gesamte Spektrum der operativen Eingriffe an unserer Klinik durch. Dieses reicht von mikrochirurgischen Operationen, die zum Beispiel bei Bandscheibenvorfällen oder Einengungen der Nervenabgänge zum Einsatz kommen, über operative Erweiterungen des Spinalkanals und Versteifungen der Wirbelsäule bis hin zu großen Eingriffen, wie sie zum Beispiel beim Wirbelgleiten notwendig sind. Dabei kommen ein eingespieltes Operationsteam und moderne Technik zum Einsatz.

Weiterführende Informationen zu unseren einzelnen Sprechstunden finden Sie hier >>

Angeborene Wirbelsäulenfehlbildungen

Es gibt eine Vielzahl angeborener Wirbelsäulenfehlbildungen, die sowohl für die betroffenen Eltern und Kinder, als auch für die behandelnden Ärzte ein hohes Maß an Fingerspitzengefühl bei der Behandlung erfordern. Insbesondere die Seitverbiegung der Wirbelsäule beim Kind und Jugendlichen, die sogenannte Skoliose, verlangt eine präzise Planung der konservativen und operativen Behandlungsstrategien. Sie ist definiert als dreidimensionale Deformität der Wirbelsäule. Am häufigsten sind davon Mädchen im heranwachsenden Alter betroffen. Hierbei kommt es zu einer Verdrehung der Wirbelkörper und zu einer S-förmigen Verbiegung. Diese kann die gesamte Wirbelsäule betreffen. Während bei geringgradigen Veränderungen noch mit reiner Krankengymnastik behandelt werden kann, so ist bei stärkeren Deformitäten die Anlage eines Kunststoff-Korsetts oder sogar eine operative Korrektur und Versteifung notwendig.

Durch jahrelange, sehr gute Zusammenarbeit mit unserem Orthopädiemeister zur Korsettanpassung und durch weitreichende operative Erfahrung auf diesem Gebiet können wir eine hohe Routine in der Behandlung sicherstellen. So werden die regelmäßigen klinischen und Röntgenkontrollen in unserer Spezialsprechstunde stets von außerordentlicher Erfahrung begleitet.

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Unfallbedingte Wirbelsäulenverletzungen

Hauptursachen für Wirbelsäulenverletzungen sind Verkehrsunfälle, Stürze aus hoher Höhe sowie Sportverletzungen. Da ein instabiler Wirbelbruch zu verheerenden neurologischen Ausfällen bis hin zur Querschnittslähmung führen kann, wird von uns im Notfall eine Akutversorgung mit dem Ziel der Stabilisierung des Wirbelbruches und der Dekompression des Wirbelkanales mit Rückenmark und Nervenwurzeln Tag und Nacht gewährleistet. Dabei kommen Stabilisierungen von hinten und von vorne, häufig auch in Kombination, zur Anwendung.

Wir verfügen über die Möglichkeit der durch einen 3D-Bildwandler unterstützten, intraoperativen Navigation - ein unersetzliches Hilfsmittel, wenn es darum geht, Schrauben präzise im Wirbel zu verankern, ohne die umgebenden lebenswichtigen Strukturen (zum Beispiel Rückenmark, hirnversorgende Gefäße) zu gefährden. Die minimal-invasive Frakturversorgung von hinten über vier kleine Schnitte sowie in der sogenannten Schlüssellochtechnik von vorne ist ebenfalls eine oft praktizierte Behandlungsoption, die die Mobilisierung der Patienten nach der Operation durch diese schonenderen Verfahren weiter erleichtert. Mit der Klinik für Neurochirurgie besteht eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit, sodass bei Bedarf in einem eingespielten Team operiert werden kann.

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