Unfallbedingte Wirbelsäulenverletzungen

Hauptursachen für Wirbelsäulenverletzungen sind Verkehrsunfälle, Stürze aus großer Höhe sowie Sportverletzungen. Da ein instabiler Wirbelbruch zu verheerenden neurologischen Ausfällen bis hin zur Querschnittslähmung führen kann, wird von uns im Notfall eine Akutversorgung mit dem Ziel der Stabilisierung des Wirbelbruches und der Dekompression des Wirbelkanales mit Rückenmark und Nervenwurzeln Tag und Nacht gewährleistet. Dabei kommen Stabilisierungen von hinten und von vorne, häufig auch in Kombination, zur Anwendung.

Dr. Christoph Faymonville

Dr. Christoph Faymonville

Behandlungsschwerpunkte Wirbelsäulentraumatologie und Kindertraumatologie

Sprechstunden Mittwoch 08:30 - 15:00 Uhr, Freitag 08:30 - 15:00 Uhr

Chirurgische Poliklinik im Bettenhaus, Gebäude 9, Ebene 0A, Lageplan

Telefon
+49 221 478-4831 (Terminvergabe Servicecenter)
Behandlungsschwerpunkte

Wir widmen uns der konservativen und operativen Behandlung aller Wirbelsäulenverletzungen sowie deren Folgen, insbesondere auch der Halswirbelsäule.

Operative Versorgung

Wir verfügen über die Möglichkeit der durch einen 3D-Bildwandler unterstützten, intraoperativen Navigation - ein unersetzliches Hilfsmittel, wenn es darum geht, Schrauben präzise im Wirbel zu verankern, ohne die umgebenden lebenswichtigen Strukturen (zum Beispiel Rückenmark, hirnversorgende Gefäße) zu gefährden.

Die minimal-invasive Frakturversorgung von hinten über vier kleine Schnitte sowie in der sogenannten Schlüssellochtechnik von vorne ist ebenfalls eine oft praktizierte Behandlungsoption, die die Mobilisierung der Patienten nach der Operation durch diese schonenderen Verfahren weiter erleichtert. Mit der Klinik für Neurochirurgie besteht eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit, sodass bei Bedarf in einem eingespielten Team operiert werden kann.

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