Wirbelsäulenorthopädie

Die Behandlung sämtlicher Wirbelsäulenerkrankungen stellt einen Schwerpunkt unserer Klinik dar. Hierzu zählen insbesondere die konservative und operative Behandlung degenerativer sowie entzündlicher Erkrankungen, Tumoren und Wirbelsäulendeformitäten.

Priv.-Doz. Dr. Jan Siewe

Priv.-Doz. Dr. Jan Siewe

Sprechstunden Mittwoch 08:00 - 13:00 Uhr

Poliklinik, Geb. 43, 1. OG, Lageplan

Telefon
+49 221 478-4652 (Servicecenter)
Dr. Max J. Scheyerer

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In unserer Sprechstunde untersuchen und behandeln wir

Verschleißbedingte Wirbelsäulenerkrankungen

Als Stützgerüst des menschlichen Körpers spielt die Wirbelsäule in vielen Situationen des Alltags eine zentrale Rolle. Erkrankungen der Wirbelsäule führen häufig zu Rückenschmerzen, die für den betroffenen Patienten sehr belastend sind. Das Spektrum der Erkrankungen ist dabei sehr breit und beinhaltet neben Bandscheibenvorfällen auch altersbedingte Einbrüche der Wirbelkörper und weitere Alterserscheinungen an der Wirbelsäule wie die Osteochondrose oder eine Einengung der Nervenabgänge aus dem Spinalkanal. Die konservative und operative Behandlung solcher Erkrankungen erfordert ein hohes Maß an Erfahrung.

An unserer Klinik stellt die Versorgung von Wirbelsäulenerkrankungen traditionell einen Schwerpunkt dar. Neben der konservativen Therapie, die meist aus einer Kombination von physiotherapeutischen Maßnahmen und Infiltrationsbehandlungen besteht, führen wir das gesamte Spektrum der operativen Eingriffe an unserer Klinik durch. Dieses reicht von mikrochirurgischen Operationen, die zum Beispiel bei Bandscheibenvorfällen oder Einengungen der Nervenabgänge zum Einsatz kommen, über operative Erweiterungen des Spinalkanals und Versteifungen der Wirbelsäule bis hin zu großen Eingriffen, wie sie zum Beispiel beim Wirbelgleiten notwendig sind. Dabei kommen ein eingespieltes Operationsteam und moderne Technik zum Einsatz.

Angeborene Wirbelsäulenfehlbildungen

Es gibt eine Vielzahl angeborener Wirbelsäulenfehlbildungen, die sowohl für die betroffenen Eltern und Kinder, als auch für die behandelnden Ärzte ein hohes Maß an Fingerspitzengefühl bei der Behandlung erfordern. Insbesondere die Seitverbiegung der Wirbelsäule beim Kind und Jugendlichen, die sogenannte Skoliose, verlangt eine präzise Planung der konservativen und operativen Behandlungsstrategien. Sie ist definiert als dreidimensionale Deformität der Wirbelsäule. Am häufigsten sind davon Mädchen im heranwachsenden Alter betroffen. Hierbei kommt es zu einer Verdrehung der Wirbelkörper und zu einer S-förmigen Verbiegung. Diese kann die gesamte Wirbelsäule betreffen.Bei hochgradigen Wirbelsäulenverkrümmungen kann es aber neben der entstehenden statischen Probleme für den Bewegungsapparat auch zur Einschränkung der Lungenfunktion und zu einer erhöhten Rechtsherzbelastung kommen. In Abhängigkeit der Krankheitsursache kann eine Skoliose auch mit Fehlbildungen anderer Organe einhergehen. Während bei geringgradigen Veränderungen noch mit reiner Krankengymnastik behandelt werden kann, so ist bei stärkeren Deformitäten die Anlage eines Kunststoff-Korsetts oder sogar eine operative Korrektur und Versteifung notwendig.

Die konservative Behandlung der Skoliose ist aufwändig, langwierig und bedarf, um ein gutes Ergebnis zu erzielen, der konsequenten Mitarbeit des Betroffenen und dessen Angehörigen. In manchen Fällen kann eine Operation unumgänglich sein.

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