30.03.2022
Orthopädie und Unfallchirurgie

Dr. Prasse von DFG gefördert

Walter Benjamin-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Dr. Tobias Prasse, Foto: Michael Wodak
Dr. Tobias Prasse, Foto: Michael Wodak

Dr. Tobias Prasse, Assistenzarzt in der Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie der Uniklinik Köln, erhält als Stipendiat des Walter Benjamin-Programms Fördermittel in Höhe von 43.000 Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Das Programm dient der Einzelförderung junger, promovierter Wissenschaftler in der frühen Phase nach der Promotion und unterstützt die Entwicklung eines eigenen Forschungsprofils. Besonderer Wert wird bei dieser Förderung zusätzlich auf die Eigenverantwortlichkeit der besonders qualifizierten Postdoktoranden gelegt.

Dr. Prasse forscht als Teil des Labors von Prof. Dr. Christoph P. Hofstetter (Department of Neurological Surgery, University of Washington, Seattle, USA) und in enger Zusammenarbeit mit Priv.-Doz. Dr. Jan Bredow (Krankenhaus Porz am Rhein, Köln) auf dem Gebiet der traumatischen Rückenmarkschädigung. Dem Forschungsteam um Prof. Hofstetter ist es gelungen, durch Weiterentwicklung des kontrastmittelgestützten Ultraschalls (contrast-enhanced ultrasound, CEUS) die Perfusionsdarstellung des Rückenmarks zu revolutionieren.

Der Fokus der Forschungsgruppe in Seattle liegt auf der Entwicklung eines neuartigen Biomarkers zur Maximierung der Effektivität neuroprotektiver Therapieansätze, die eine zuverlässigere und frühere Prognoseabschätzung unter anderem im Rahmen von Querschnittsyndromen ermöglichen sollen. Die Kooperation wurde im Jahr 2019 durch Dr. Bredow initiiert, der im Rahmen seines Stipendiums der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG) nach Seattle reiste. Dr. Prasse ist der erste Postdoktorand, der dieser transatlantischen Kooperation folgt.

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