Dr. Sebastian Walter, Oberarzt in der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und plastisch-ästhetische Chirurgie der Uniklinik Köln und der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln, ist auf dem diesjährigen Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) in Berlin zusammen mit Dr. Robert Nißler von der ETH Zürich mit dem Heinz-Mittelmeier-Preis ausgezeichnet worden. Sie erhielten den mit insgesamt 5000 Euro dotierten Preis für ihre Arbeit mit dem Titel „Material-Intrinsic NIR-Fluorescence Enables Image-Guided Surgery for Ceramic Fracture Removal“, die im Advanced Healthcare Materials Journal publiziert wurde.
Die Forscher entwickelten darin eine Methode, um Keramikpartikel – wie sie beispielsweise bei Implantatbruch künstlicher Hüftgelenke auftreten – im Weichgewebe mittels NIR-Fluoreszenz zu detektieren. Dies könnte in Zukunft die vollständige Entfernung der Partikel aus dem Gewebe und damit die anschließende Neuimplantation einer Keramikgleitpaarung ermöglichen.
